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Der Blog zum Workshop-Wochende: Live dabei Teil I 09.09.2016

Ein Protokoll

8. September 2016-09-09
13.00 Uhr Begrüßung
Oliver Schoß, Marketing Director Confectionery bei Nestlé, begrüßt die Teilnehmer des CONTENTshift-Workshops in der deutschen Nestlé-Unternehmenszentrale in Frankfurt. Mit dabei: die Start-ups der CONTENTshift-Shortlist, Jury, Coaches, Partner und Veranstalter des CONTENTshift-Programms. Er freue sich sehr auf die kommenden gemeinsamen 36 Stunden, auf Inspiration und Start-up-Ideen, so Schoß.

13.05 Uhr Alexander Skipis, Geschäftsführer des Börsenvereins, schließt sich den Worten des Gastgebers an. Es gehe darum, Brücken zu bauen zwischen den Branchen, um Inspiration und Zukunftsgestaltung. Die Branche stehe weiterhin vor großen Veränderungen, der Börsenverein wolle mit Programmen wie CONTENTshift diese Zukunft aktiv gestalten. „Geben Sie Gas, wir brauchen Sie“, gibt er den Start-ups mit auf dem Weg, so Skipis.

13.07 Uhr Dorothee Werner stellt einzelne Teilnehmer und Partner vor und wünscht „einen guten Appetit.“

13.10 Uhr Es gibt sehr leckere Malaysische „Sonket belakang“ Hühner Nudelsuppe, Rotes Massam-Thaicurry und Mövenpick-Eis aus der internen Nestlé-Kantine. Plauderei mit Blick über die Stadt.

14.00 Uhr
Oliver Schoß hält einen Vortrag über das Unternehmen Nestlé und die Rolle von Content für das Markenportfolio des Unternehmens. Nestlé feiert in diesem Jahr seinen 150 Geburtstag und ist heute in 189 Ländern präsent. Heinrich Nestlé habe sein „Start-up“ vor 150 Jahren mit dem Produkt Kindermehl gestartet und sei heute in fast jedem Land vertreten, 2.000 Marken gehören ins Portfolio, mehr als 300.000 Mitarbeiter arbeiten für den Konzern, so Schoß.

„Nichts ist beständiger als der Wandel“, auch Nestlé müsse sich immer neu erfinden, erklärt Schoß in seinem Vortrag. Das Vertrauen der Menschen in die Lebensmittelindustrie nehme ab und es gebe neue Trends: Verbraucher würden nach Produkten verlangen, die „frei von“ Laktose, Gluten etc. seien, sie wünschen mehr Service, Inspiration und Beratung. Mobilität sei ein weiteres Thema, auch der Wandel der Bevölkerung müsse im Marketing berücksichtigt werden. Die Antwort auf all diese Veränderungen sei es, ein Gesamtpaket zu bieten, mit dem Nestlé Verantwortung für die Gesellschaft übernehme und sich für Produktverbesserung einsetze, die Nähe zu den Verbrauchern suche, Offenheit und Transparenz biete und: sich der Digital Enterprise Transformation stelle.

Nestlé widme sich mit spezialisierten Teams intensiv den Themen der Zukunft, dazu zähle insbesondere eben auch die digitale Revolution, so Schoß. Sowohl in der externen Kommunikation als auch in der internen Kommunikation nehme Nestlé die digital Natives in den Focus. Für die eigenen Mitarbeiter habe das Unternehmen im Juni die „digital inspirational days“ veranstaltet, um auch Mitarbeiter mit auf die digitale Reise zu nehmen.

14. 45 Uhr Präsentation
Markus Irmscher von der Digital Unit von Nestlé stellt die Arbeit seiner Abteilung vor. Irmscher sei ein „Nestlé-Gewächs“, erklärt er. Er selbst sei auch mal Gründer gewesen und könne sich deshalb gut in die Sicht der Start-ups versetzen. Nestlé produziere eine Menge Marken-Content und habe dabei die Verbraucher im Blick. Dabei geht es um die Fragen: Welche Aufmerksamkeit hat der Verbraucher für welchen Content? Denn nicht die Anzahl an Brand-Content habe sich verändert, sondern die Anzahl an „private Content“. Heißt: „Wir müssen im knallharten Content-Wettbewerb gewinnen“, so Irmscher. Entscheidende Fragen seien dabei: „Welcher Verbraucher interessiert  und begeistert sich wofür? Und wie gelingt es uns, in den News-Feed unserer Zielgruppen zu kommen?“ Irmscher stellt die Frage, ob jemand unter den Gästen in der letzten Zeit auf Nestlé-Content geklickt habe.

Es gehe darum, den Brand-Content in dieser „Busy World“ so zu gestalten, dass ein Dialog entstehe. Denn Kommunikation zwischen Marke und Verbraucher sei heute mehr denn je ein Dialog.

Wie also verbinde man sich mit dem Verbraucher? 

Nestlé unterscheide im Bereich Content in „Advertising, eCommerce und Content-Marketing“. Alle Bereiche würden ganzheitlich behandelt und betrachtet, in einem Netzwerk würden Inhalte zusammenfließen. Dazu zählen klassische Werbung ebenso wie Ernährungsberatung. Das Unternehmen sei gewachsen, dadurch müsse man bestehende Strukturen nutzen und Content optimal entwickeln. Man nutze dafür die „Hygiene, Hub und Hero-Content-Strategie“.

Die Mission von Nestlé sei, die Nummer 1 in der Content-Wahrnehmung zu sein. Die Klick-Zahlen seien stark angestiegen durch die gezielte, effiziente Content-Ansprache. Und sicher würden auch die CONTENTshift-Teilnehmer künftig mal auf Nestlé-Inhalte klicken.

15.00 Uhr Fragen der CONTENTshift-Teilnehmer
Was es heiße, dass Nestlé die Nummer 1 im Content-Bereich sein will?
Es gehe darum, sich in der Content-Kommunikation um die einzelnen Marken vom Wettbewerb abzusetzen und die Nase gegenüber den direkten Wettbewerbern vorn zu haben.

Wie Nestlé seinen Corporate Content nutze?
Schoß: Sehr übergreifend. Wir machen z.B. Ernährungsstudien, die wir publizieren und teilen mit NGOS, Verbraucherzentralen, Bücher. Zum Beispiel das Buch „Kalorien mundgerecht“ werde in Partnerschaft gemacht.

Karl-Ludwig Von Wendt: Was können wir als Start-ups für Sie tun?
Schoß: Es gibt eine Schnittmenge, wo Content und Verbraucher zusammenkommen. Wir suchen Modelle, um den „Sweet Spot“ zu finden, Geschichten zu erzählen, die die jeweiligen Verbraucher interessieren. Dafür ist die Zusammenarbeit mit anderen Branchen sehr spannend.

15.00 Uhr: Bustransfer von Nestlé zum Haus des Buches


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