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Maria Möller Co-Founder

Maria Möller
© Harald Schröder
Talking Hands

Name: Talking Hands

Mein Start-up auf den Punkt: Wir verwandeln Gebärdensprache in Daumenkinos, um das Erlernen von Gebärden für Kinder mit und ohne Behinderung interaktiv und spielerisch zu gestalten, sodass Inklusion und Kommunikation in Kitas und Schulen gefördert werden kann.

Website: Talking Hands

Instagram: @talkinghands_flipbooks

Facebook@talkinghandsflipbooks 

Linkedin: Talking Hands Flipbooks

Unser Team: Maria Möller, Laura Mohn

Unsere Gründungsgeschichte:

Wir sind Laura Mohn und Maria Möller, die Gründerinnen von talking hands. Wir sind 26 und 27 Jahre alt, gebürtige Frankfurterinnen und haben gemeinsam Kommunikationsdesign studiert. Im Oktober 2020 haben wir die talking hands flipbooks UG gegründet und arbeiten in Vollzeit an der Verwirklichung unserer Vision einer inklusive Gesellschaft.

Lauras Schwester, Jeanne-Marie, ist die Inspiration für talking hands. Sie hat das Down-Syndrom und daher wissen wir, wie entmutigend es sein kann, von der Welt nicht verstanden zu werden und sich ausgegrenzt zu fühlen. Leider ist Inklusion in vielen Bereichen noch keine Selbstverständlichkeit, der Umgang mit Menschen mit Behinderung für viele noch fremd.

Gerade deswegen ist es wichtig, Kindern von Anfang an Inklusion als Lebensweise beizubringen. Durch talking hands wollen wir die Kommunikation zwischen Kindern mit und ohne Behinderung ermöglichen und vereinfachen, sodass niemand mehr mit Gefühlen von Isolation und fehlendem Verständnis aufwachsen muss.

Damit verändert meine Geschäftsidee die Content-Branche: 

Das Ziel von “talking hands” ist, die Inklusion von Kindern mit Down-Syndrom und Hör- und Sprachbehinderungen zu stärken. Dazu haben wir Gebärden in Daumenkinos verwandelt, sodass Kinder mit und ohne Behinderung spielend leicht Gebärden lernen und sich somit verständigen können. Das Daumenkino ist der Vorläufer vom Film, erzählt kleine Geschichten und zeigt kurze Bewegungsabläufe. “talking hands” greift dieses alte Medium neu auf und stützt sich auf das Hauptmerkmal des Daumenkinos: Bewegung zeigen, beziehungsweise Bilder mit dem eigenen Daumen zum Leben zu erwecken. Der Ablauf der Gebärde kann dank der Daumenkinos gut nachvollzogen und einfach nachgemacht werden. Das gemeinsame Lernen der Gebärden fördert zusätzlich die Inklusion der Kinder und erleichtert die Kommunikation. Hinzu kommt, dass die motorischen Fähigkeiten der Kinder durch die Haptik beim Blättern der Daumenkinos trainiert und gestärkt werden.

Kinder mit Behinderung werden aufgrund der erschwerten Kommunikation oft ausgeschlossen, können ihre Gefühle und Gedanken nicht ausdrücken und finden nur schwer Anschluss. Das gilt für alle Bereiche im Leben: Familie, Bildungseinrichtungen und Arbeitsstellen. “talking hands” hilft der Isolierung dieser Kinder vorzubeugen, indem es allen Menschen, ob mit oder ohne Behinderung, spielerisch Gebärdensprache beibringt. Artikel drei des Grundgesetzes besagt, dass Menschen mit Behinderung nicht benachteiligt werden dürfen. Wir setzen also direkt im Kleinkindalter an, um den Weg in ein gleichberechtigtes Leben zu ebnen, denn eine effiziente Lernmethode für Gebärden setzt den Grundstein für eine inklusive Gesellschaft.

Unsere Daumenkinos sind ein wertvolles Lernmaterial, aber vor allem sind sie Bücher. Wir freuen uns wahnsinnig darauf, gemeinsam mit Experten aus der Buch- und Verlagsbranche Wege zu finden, talking hands im Bildungssystem erfolgreich zu platzieren und breitflächig zur Verfügung zu stellen. Das Mentoring und Coaching durch Deepa Gautam-Nigge, Olaf Carstens, Prof. Dr. Harald Henzler und Prof. Dr. Okke Schlüter wird uns dabei helfen, unser Geschäftsmodell zu schärfen, unser Netzwerk zu vergrößern und das Fundament von talking hands zu stärken. Maria Möller

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