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Gratulation an SciFlow 16.10.2020

„Der CONTENTshift-Accelerator hat sich in den letzten Monaten als echte Ideen- und Umsetzungsmaschine erwiesen“

Die Jury hat entschieden, nun steht unser „Content-Start-up des Jahres 2020“ fest: SciFlow ist der diesjährige Gewinner des CONTENTshift-Accelerators und wir gratulieren ganz herzlich! Anders als sonst fand unser Finale in diesem Jahr nicht auf dem Frankfurter Messegelände, sondern bei uns im „Haus des Buches“ statt. Das Geschäftsmodell unseres diesjährigen Gewinners ist ein kollaborativer Online-Texteditor, mit dem wissenschaftliche Texte erstellt, im Team bearbeitet und formatiert werden können.

SciFlow setzte sich gegen vier andere Branchen-Neulinge durch, die alle ein großes Potenzial und tolle Impulse für die CONTENT-Branche mit sich bringen: artificial connect GmbH bietet automatisierte Textzusammenfassungen und -erstellungen für Medienhäuser und regionale Veranstalter an. PlusPlural hat ein Hybrid aus Buch und taktilem Lernspielzeug als barrierefreies Medium für blinde und sehende Kinder entwickelt. Scriptbakery Al bietet eine Lösung für die digitale Annahme, Verwaltung und Analyse eingesandter Manuskripte auf Basis künstlicher Intelligenz. Und Questlog stellt aus Holz gefertigte Aufbewahrungsboxen her, die mittels Cloud-Ordner im Deckel analoge und digitale Reise-Erinnerungen zusammenbringen. Das Rennen unter unseren fünf Finalisten war eng, nun ist es entschieden.

„SciFlow ist die Zukunft des wissenschaftlichen Publizierens. Carsten Borchert und sein Team vereinfachen die kollaborative Erstellung und qualifizierte Auswertung von Content“, begründet Jurysprecherin Carmen Udina, Leitung Business Development und Kooperationen bei der Verlagsgruppe Oetinger, die Entscheidung. „Sie haben mit ihrem überzeugenden Geschäftsmodell namhafte Forschungsinstitute als Kunden gewonnen und innerhalb des Wettbewerbs ein weiteres Geschäftsmodell für Open-Publishing-Angebote geschaffen. Auch im Rahmen des Mentorings gelang es dem Start-up, sich mit der Branche zu vernetzen und Partnerschaften zu schließen“.

Carsten Borchert, Mitgründer von SciFlow, freut sich sehr über die Auszeichnung. „Der CONTENTshift-Accelerator hat sich in den letzten Monaten als echte Ideen- und Umsetzungsmaschine erwiesen und wir sind sehr dankbar für die Kooperationen und neuen Ansätze, die sich für uns ergeben haben“. Als Sieger des Wettbewerbs nimmt das SciFlow 10.000 Euro Fördersumme mit nach Hause.

Mit der Preisverleihung ist der diesjährige Höhepunkt des CONTENTshift-Accelerator-Jahres erreicht. 2021 geht es weiter – und dann können sich auch wieder neue Unternehmen als Investoren in unser Programm einbringen. Das lohnt sich. Denn Investoren erhalten einen Platz in der Jury und damit einen exklusiven Zugang zu allen sich bewerbenden Start-ups. Wir sind schon gespannt auf das nächste Jahr!

Dr. Carsten Borchert (SciFlow) und Carmen Udina (Jury)

Dr. Carsten Borchert (SciFlow) und Carmen Udina (Jury)

Carmen Udina (Jury) verkündet den Sieger

Carmen Udina (Jury) verkündet den Sieger

Felix Rolf beim Pitch (Artificial Connect)

Felix Rolf beim Pitch (Artificial Connect)

Christina Oskui und Pascal Heußner beim digitalen Pitch (PlusPlural)

Christina Oskui und Pascal Heußner beim digitalen Pitch (PlusPlural)

Dr. Carsten Borchert beim Pitch (SciFlow)

Dr. Carsten Borchert beim Pitch (SciFlow)

Patrick Kaiser und Tony Franzky beim digitalen Pitch (Scriptbakery AI)

Patrick Kaiser und Tony Franzky beim digitalen Pitch (Scriptbakery AI)

Frederic Geiger beim Pitch (Questlog)

Frederic Geiger beim Pitch (Questlog)

Dr. Carsten Borchert von SciFlow im Interview

SciFlow hat gewonnen – herzlichen Glückwunsch! Coronabedingt ist dies ein außergewöhnliches CONTENTshift-Accelerator-Jahr. Wie habt Ihr Eure Teilnahme erlebt?

Dr. Carsten Borchert: „Insgesamt haben wie sie als sehr wertvoll erlebt. Einiges fand virtuell statt: Wir haben zum Beispiel im Juni ein Pitch-Video eingereicht, anstatt uns persönlich in Frankfurt zu präsentieren. Fragen der Jury haben wir virtuell beantwortet. Das war okay, aber Netzwerken fällt so natürlich etwas schwerer. Deshalb haben wir uns sehr gefreut, dass das Workshop-Wochenende Anfang September in Präsenz stattfinden konnte. Der Austausch war super, es gab viele Gespräche mit Coaches und Jury-Mitgliedern, bei denen sich neue Projektansätze ergeben haben. Darauf aufbauend konnten wir unser Angebot weiterentwickeln und konkrete Kooperationen mit Partnern wie Cornelsen und Lehmanns Media eingehen. Das ist natürlich ein großer Gewinn.“

Habt Ihr damit gerechnet zu gewinnen?

Dr. Carsten Borchert: „Das war ganz schwer vorherzusagen, es waren in diesem Jahr ja so unterschiedliche Start-ups im Finale. Auf jeden Fall freuen wir uns sehr, das ist wirklich super. In der Jury sitzt ja das Who's who der Buchbranche. Für uns ist das eine große Auszeichnung, dass wir ausgewählt wurden. Auch die 10.000 Euro können wir gut gebrauchen. Ich kann anderen Start-ups nur ans Herz legen, die Chance zu nutzen und sich im nächsten Jahr zu bewerben.“

Wie geht es für Euch jetzt weiter?

Dr. Carsten Borchert: „Das Handy klingelte nach Verkündung des Gewinners durch, auch auf Twitter war viel los. Für heute hatten wir gleich ein Webinar angekündigt, das sehr gut gelaufen ist und über das wir Kontakte knüpfen konnten. Klar, es wäre schön, jetzt einen Stand auf der Buchmesse zu haben. Aber so können wir uns umso konzentrierter an die Arbeit mit den aktuellen Kooperationen machen. Und wir haben auch weitere Projekte in petto, die derzeit noch in der Schwebe sind. Wir freuen uns sehr, dass das Interesse so groß ist.“

Wenn es jetzt so optimal weiterläuft – was passiert dann?

Dr. Carsten Borchert: „Unser Ziel ist es, dass noch mehr Universitäten und Forschungseinrichtungen uns als Campuslizenz einsetzen – das wäre toll. Der CONTENTshift-Accelerator hat uns einen großen Schritt vorangebracht. Jetzt arbeiten wir an den nächsten Schritten.“

 

Text: Christiane Petersen

Fotos: vntr.media

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