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Warum Ihre Bewerbung für CONTENTshift, Karl von Wendt? 06.06.2016

privat © Karl-Ludwig von Wendt

Warum Ihre Bewerbung für CONTENTshift, Karl von Wendt?
Wir haben schon großartige Erfahrungen mit den Aktionen des Börsenvereins für den startup club gemacht – zum Beispiel beim Speeddating mit Unternehmern auf der letzten Frankfurter Buchmesse. Wenn es etwas Neues gibt, wollen wir mit „Papego“ auf jeden Fall dabei sein, wenn es zu uns passt. Wir profitieren ganz klar von der Aufmerksamkeit und dem breiten Netzwerk, das der Börsenverein den Start-ups bietet. Unser Ziel ist es, von der Branche gesehen und weiterhin ernst genommen zu werden – bei all der Schnelllebigkeit fällt man sonst schnell hinten runter. Und ganz ehrlich: Es wäre doch blöd, an einem derartigen Programm nicht teilzunehmen – es gibt nur zu gewinnen und nichts zu verlieren.

Ihr Start-up kurz zusammengefasst: Was macht Papego?
Papego ist eine App, mit der man gedruckte Bücher unterwegs auf dem Smartphone oder Tablet weiterlesen kann. Dazu scannt man einfach mit der App die zuletzt gelesene Seite und erhält dann kostenlos einen Auszug von 25% des Buchs ab der gescannten Seite. So muss sich der Leser vor dem Kauf nicht mehr zwischen gedrucktem Buch und E-Book entscheiden, sondern bekommt beides in einem. Papego stärkt das gedruckte Buch – und damit auch Buchhandel und Verlage – im digitalen Umbruch.

Wie fanden Sie das Bewerbungs-Procedere?
Total simpel. Es gibt ein Online-Formular, wo man Zahlen und Daten einfügen muss. Das ist sehr gut gemacht, man konnte das Procedere unterbrechen und jederzeit weitermachen. Die geforderten Infos hast du als Start-up sowieso parat, die brauchst du für Gespräche mit Investoren usw. Wer diese Daten nicht hat, der hat ein grundsätzliches Problem, würde ich sagen.  

Worauf freuen Sie sich bei erfolgreicher Teilnahme besonders?
Der Börsenverein bietet den Teilnehmer des Programms jede Menge: Coachings, Beratung, Workshops, Speeddating, eine renommierte Jury. Ich habe zum Beispiel in meinem Leben noch nie in einer WG gewohnt, mit 55 ist das vielleicht eine späte Erfahrung, aber die Start-up-WG zur Frankfurter Buchmesse stelle ich mir schon sehr witzig vor. Aber das Wichtigste für uns ist: Aufmerksamkeit. Öffentlichkeit. Kontakte. Kontakte. Kontakte. Meine Erfahrung sagt: viel hilft viel. Man kann nie genügend vernetzt sein, jeder Kontakt ist positiv. Ich freu mich auch schon sehr darauf, andere Gründer und Ideen am Rande der Buchbranche kennenzulernen. Die Branche braucht unsere Neuerungen...

Na dann... viel Erfolg!
Danke!

Interview: Christiane Petersen


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