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Die CONTENTshift Jury steht in den Startlöchern 24.05.2017

Interview mit Prof. Dr. Okke Schlüter, einem unserer beiden Experten, die CONTENTshift von Anfang an begleiten. Gemeinsam mit Dr. Harald Henzler coacht er die teilnehmenden Start-ups. Außerdem haben die beiden eine komplexe Bewertungsmatrix entwickelt, mit der die Jury die Start-ups evaluiert.

Herr Schlüter, bis zum 1. Juni können sich Start-ups noch bei CONTENTshift bewerben. Wie geht es dann eigentlich weiter?
Für die Jury – und für die Bewerber – kommt dann eine spannende Phase: Nach einer formalen Prüfung der Bewerbungen durch den Börsenverein prüft die Jury die Bewerbungen inhaltlich. Damit alle Juroren bei ihrer Bewertung auch dieselben Kriterien zu Grunde legen, haben wir einen Bewertungskatalog aufgestellt – ganz ähnlich wie bei einem Casting. So kann jeder Juror gezielt schauen, was die Geschäftsidee beinhaltet, welches Problem sie löst, ob sie einen Beitrag zur Branchenentwicklung leistet, wie das Team aufgestellt ist und so weiter. Im Vergleich zum letzten Jahr berücksichtigen wir dabei den Innovationsgrad und die Wirtschaftlichkeit des Geschäftsmodells noch stärker. 

Da hat die Jury ja ganz schön was zu tun...
Allerdings. Die Juroren haben für die Bewertung 10 Tage lang Zeit. Danach wählt sie gemeinsam 10 Bewerber aus, die zum Börsenverein nach Frankfurt eingeladen werden... 

Was passiert in Frankfurt genau?
Die eingeladenen Start-ups nehmen am 22. Juni an einem Live-Pitch vor der Jury teil – und müssen dann mit ihrer Geschäftsidee und als Persönlichkeiten überzeugen. Aus den 10 präsentierenden Start-ups wählt die Jury fünf aus, die sich auf drei Monate intensive Förderung durch CONTENTshift freuen können. 

In diesem Jahr ist „Nintendo“ in der Jury vertreten. Warum?
Ja, letztes Jahr war Nestlé mit im Boot, dieses Jahr ist es Nintendo. Wir wollen mit CONTENTshift ja inhaltsgetriebene Geschäftsmodelle der Content-Branche fördern – Gaming gehört da auch dazu. Für erfolgreiche und zukunftsweisende Innovationen müssen wir den Blick weit machen. Ich bin sicher, es wird einen anregenden Austausch unter den Juroren und mit den Start-ups geben, auch, weil wir in der Jury so breit aufgestellt sind. 

Haben Sie Tipps für die Start-ups, die zum Pitch eingeladen werden?
Ein Schlüssel zum Erfolg liegt natürlich in einer guten Vorbereitung. Und dann ist es in der Präsentation wichtig, kurz und überzeugend zu zeigen, welches Problem meiner Zielgruppe ich wie lösen werde. Dabei muss klar sein: Die Start-ups kennen ihre Zielgruppen – und haben ihre Bedürfnisse im Blick. 

Interview: Christiane Petersen


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